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DEM Ak U15 bis U19

Mission „Titelverteidigung“ im Damendoppel U17 geglückt

Maria Kuse und Emma Moszczynski (HAM) wurden erneut Deutsche Meister in ihrer Jahrgangsklasse!

Gastgeber der diesjährigen Schüler-und Jugendeinzelmeisterschaften in den Altersklassen U15 bis U19, in Bad Vilbel vom 17. – 19.02.2017 ausgetragen, war der Verein vom SV Fun-Ball Dortelweil in Hessen. Der Ausrichter sorgte in der modernen Sportstätte für hervorragende Rahmenbedingungen. Dies galt gleichermaßen für Spieler, Betreuer und Zuschauer.

Unser Landesverband konnte sich mit vier Spielern für diese Meisterschaft qualifizieren. Mit Maria Kuse, Marie Lücke (beide U17) und Holger Herbst (U15) stellte der Verein SV Lok Staßfurt drei Sportler. Von der SG Badminton Burg war Paul Werner Dingethal (U17) dabei. Damit war unser Bundesland in zwei der drei Altersklassen mit Nachwuchsspielern vertreten. Holger hatte sich sein Startrecht in der Einzeldisziplin für diese Veranstaltung erspielt. Paul und Marie konnten jeweils im Einzel und gemeinsam im Mixed das Turnier bestreiten. Maria, unsere am Sportgymnasium Jena lernende Sportschülerin, nahm alle drei Disziplinen wahr. Sie ging erwartungsgemäß als aussichtsreichste Starterin unseres Verbandes in die Wettkämpfe. Mit den Mixed wurden die Titelkämpfe am Freitag begonnen.

Marie und Paul trafen hierbei auf eine Paarung des gastgebenden Vereins. Im ersten Satz konnte durch unser Duo Gleichwertigkeit erzielt. Erst in der Endphase setzte sich die Konkurrenz knapp durch. Unverständlich, dass zum Beginn des zweiten Satzes der Faden bei unseren Spielern gänzlich verloren ging. Es klappte nichts mehr. Die Fehlspiele (Netzbälle, Ausbälle) führten zum klaren Pausenstand von 11: 3 Punkten für die Konkurrenz. Erst die Aufforderung das eigene Spiel selbst wieder offensiver zu gestalten, machte das Spiel wieder ansehnlich.  Den großen Vorsprung gaben die Gastgeber jedoch nicht wieder her, siegten dadurch sicher. Unser Duo vermochte die gebotene Chance für einen Erfolg leider nicht zu nutzen - schade. Unsere zweite Paarung, Maria spielte mit Jonas Kehl (SV Fischbach) zusammen, war auf Position vier gesetzt und hatte in der ersten Runde spielfrei. Im Spiel um den Einzug in das Viertelfinale traf man auf ein Team von Nordrhein-Westfalen. Diese Aufgabe konnte in zwei Gewinnsätzen deutlich gelöst werden. Der Sprung in das Halbfinale gestaltete sich danach deutlich schwieriger. Das Spielgeschehen verlief in den beiden ersten Sätzen sehr ausgeglichen. Die kombinierte Paarung aus Baden-Württemberg (BAW) und Bayern (5 gesetzt) gewann bereits den ersten Satz und hatte auch mit 20:18 im zweiten Teil den Vorteil zum Matchgewinn auf seiner Seite. Jonas und Maria erzielten jedoch Nervenstark den Ausgleich zum 20:20. Nachfolgend musste nochmals ein Punkterückstand ausgeglichen werden um danach den knappen Satzgewinn in der Verlängerung mit 23:21 sicherstellen zu können. Die Spielentscheidung wurde in den dritten Satz vertagt. Hier konnte unser Duo im Spielverlauf einen geringen Punktevorsprung gegenüber der Konkurrenz herstellen, welcher bis zum Ende gehalten wurde. Die Bronzemedaille war damit errungen. Den Weg in das Finale versperrte ihnen danach die NRW-Paarung M. Datko/J. Petrikowski durch eine Zweisatzniederlage.

Die Wettbewerbe wurden danach mit den Einzelwettkämpfen fortgesetzt. In der Altersklasse U 15 traf Holger auf den Thüringer Spieler T. Niedling. Der Staßfurter gewann sein Auftaktspiel in zwei Sätzen ohne überzeugen zu müssen. Auf beiden Seiten waren aufgrund der Anspannung große Unsicherheiten anzumerken. Auf Thüringer Seite führte es dazu, dass es zu mehr Fehlschlägen in aussichtsreichen Positionen kam. Holger konnte davon mehrfach profitieren. Im zweiten Vergleich gegen den Bayern K. Maurer (6 gesetzt) spielte der Staßfurter gut mit. Aber auch hier gelang nicht alles wie gewünscht. Viele Drop fanden nicht den Weg über das Netz. Zudem wurde dem Bayern kaum Drucksituationen auferlegt, sodass dieser zu oft die Initiative ergreifen konnte. Dem Burger Paul Werner gelang in seinem Auftaktspiel ein Sieg über M. Datko (NRW). Sein Erfolg beruhte darauf den Konkurrenten durch häufiges Grundlinienspiel im Hinterfeld zu binden. Dies ermöglichte es ihm dessen Angriffsschläge schnell zu kontern bzw. auf eigene Fehler des Gegners zu spekulieren. Dies gelang sehr häufig. Der knappe Erfolg war damit klug erspielt. Im nächsten Match musste er dann die Überlegenheit des Bayern S. Grün (7 gesetzt) anerkennen. Dieser bestimmte das Spiel deutlich. Marie bekam es mit I. Dickhäuser (5 gesetzt) aus Baden-Württemberg zu tun. Die Staßfurterin fand leider keine Einstellung zum Spiel, lag in Kürze aussichtlos mit 7:0, 8:0 hinten. Läuferisch wie spielerisch dominierte die Konkurrentin dieses Spiel. Marie agierte zu langsam, vermochte dadurch keinen Druck auf die Gegnerin auszuüben. Eine klare Niederlage war so nicht vermeidbar. Unsere am NSP-Stützpunkt „Mitteldeutschland“ trainierende Spielerin Maria Kuse (3 gesetzt), entledigte sich ihrer Aufgabe im Auftaktspiel souverän. Mit zwei deutlichen Satzerfolgen zog sie in das Viertelfinale ein. Hier traf sie mit X. Kölmel (BAW) auf eine läuferisch starke und taktisch gut eingestellte Gegnerin.

Der Beginn aller Sätze verlief kurios. Konnte Maria im ersten Teil nicht ins Spiel finden, viele Aus- oder Netzbälle verhinderten Punktgewinne, so erging es der Gegnerin im zweiten Teil ebenso. Jeweils zur Pause lagen beide nach einem Blitzstart von Kölmel mit 11: 4 bzw.  Maria mit 11: 3 deutlich vorn. Diesen Vorsprung gaben beide bis zum jeweiligen Satzgewinn nicht mehr her. Die Hoffnung auf unserer Seite im dritten Satz von Anbeginn ein ausgeglichenes Spiel zu erleben erfüllte sich leider nicht. Erneut war es die Baden-Württembergerin, die sich zum Matchbeginn einen größeren Vorsprung erarbeiten konnte. Trotz toller Ballwechsel beider Parteien ging die Konkurrentin oft als Siegerin hervor. Nachteile entstanden für Maria häufig beim Versuch des Überspielens aus der Rh-Netzecke in die hintere Vh-Ecke der Gegnerin. Diese Bälle konnte mehrfach abgefangen und zu Punkten verwertet werden. Auch beim Netzspiel ging die Staßfurterin einige Male nur als zweite Siegerin hervor. Man muss einschätzen, dass der Erfolg damit nicht unverdient an X. Kölmel ging. In den letzten Wettbewerb an diesem Wochenende, dem Damendoppel, gingen Maria und Emma als Favoriten. Bereits bei den vorjährigen Meisterschaften in Gera konnten sie ihre Leistungen mit dem Deutschen Meistertitel in der U15 krönen. In diesem Jahr, in U17 Erstjährig, besaßen sie die Chance diesen Titel erneut zu gewinnen. Daran ließ man auch von Anbeginn keinen Zweifel.  Ohne Probleme gelang ihnen der Einzug bis in das Finale. Auf dem Weg dorthin schaltete man eine kombinierte Paarung vom Saarland/Thüringen, Baden-Württemberg und Niedersachsen in Zweisatzspielen aus. Die Mitkonkurrentinnen um den Turniersieg, aus Nordrhein-Westfalen kommend, vermochten den Siegeszug unseres Duos ebenfalls nicht zu stoppen. So vermochten unsere Spielerinnen auch im Finale in zwei Sätzen zu triumphieren. Erneut gelang es mit einer tadelsfreien Leistung den Deutschen Meistertitel zu erringen.

Das Präsidium des BLSA beglückwünscht Maria recht herzlich zu den großartigen Erfolgen dieser Meisterschaft.

Platzierungen:

Jungeneinzel Ak U15
  • 9. Platz Holger Herbst
Jungeneinzel Ak U17
  • 9. Platz Paul Werner Dingethal
Mädcheneinzel Ak U17
  • 5. Platz Maria Kuse
  • 17. Platz Marie Lücke
Mixed AK U17
  • 3. Platz Jonas Kehl/Maria Kuse (RHP/SAH)
  • 17. Platz Paul Werner Dingethal/Marie Lücke
Mädchendoppel Ak U17
  • 1. Platz Maria Kuse/Emma Moszczynski (SAH/HAM)

 

 

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