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1. Zielsetzung

Der Landesverband fördert den Breitensport, um mit den Möglichkeiten unserer Sportart Grundwerte des sozialen Zusammenlebens stärker zur Entfaltung zu bringen, kostengünstige Bedingungen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu schaffen, möglichst breite Bevölkerungsschichten zu einem lebensbegleitenden Sporttreiben zu animieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten. Darüber hinaus bietet der Breitensport eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung des Leistungssports, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich.

 

2. Ausgangsposition

2.1 Fast die Hälfte aller Badmintonsportler im Bundesland ist nicht im Fachverband (versicherungstechnisch nur beim KSB) organisiert. Viele nicht organisierte Vereine zeigen kein Interesse, ihre Aktivitäten zu erweitern. Bei jungen Vereinen fehlt die Erfahrung und Qualifikation, um die Badmintonarbeit effizienter zu gestalten. Bei vielen kleinen Vereinen ist zu beobachten, dass die Nachwuchsarbeit zum erliegen gekommen ist, was meist mit dem Rückzug aus dem aktiven Wettkampfgeschehen einhergeht. Bei größeren Vereinen stellt die große Masse der Spieler, die noch nicht zum Leistungsbereich gehören, ein Problem dar, weil die Möglichkeiten, am aktiven Wettkampfgeschehen teilzunehmen, begrenzt sind.

2.2 Popularisierung der Sportart Badminton im gesamten Land mit dem Ziel der Mitgliedergewinnung für jede Altersgruppe und Geschlecht zu schaffen, die an diesem Sport Interesse haben.

2.3 Aufbau von Wettkampfaktivitäten für den Breitensport, getrennt in Nord- und Südbereich von Sachsen-Anhalt.

2.4 Langfristige Gewinnung von nicht organisierten Vereinen für den Landesfachverband.

2.5 Durchführung einer Landesmeisterschaft der Breitensportler in den Ak 21-35 Jahre, 36-50 Jahre und 51-.. Jahre.

 

3. Möglichkeiten

3.1 Die Organisation von regelmäßigen Wettkämpfen bei nicht aktiven Vereinen und die spätere Einbindung in den regelmäßigen Wettkampfbetrieb.

3.2 In der Stadt Magdeburg besteht die Stadtliga und in der Fläming die Kreisliga. Für den Raum Halle und das Harzgebiet könnten ab der Spielsaison 1999/2000 ähnliche Breitensportspielklassen aufgebaut werden. In Anlehnung verschiedener Wettkampfsysteme des DBV, sollten regelmäßig Vergleichskämpfe an den Wochentagen (beim Training) organisiert werden.

3.3 Das kostenpflichtige INFO, offizielles Presseorgan des BLSA, kann von den Vereinen und Mannschaften bei der Geschäftsstelle bestellt werden.

3.4 Gewinnung von aktiven Sportlern, jung und alt, zu Lehrvorführungen für junge Vereine, am idealsten wäre hier eine Partnerschaft für einen festen Zeitraum. An ausgeschriebenen Lehrgängen des BLSA zur Fach-Übungsleiterausbildung können Interessenten teilnehmen.

3.5 In den Vereinen, wo keine Nachwuchsarbeit zu verzeichnen ist, muss über die Gewinnung von Sportlehrern ein künstlicher Bedarf in den Vereinsorten gesorgt werden.

3.6 Der BLSA wird durch einen interessanten Wettkampfbetrieb und spannende Wettkämpfe ein natürliches Interesse pflegen und so für sich werben.

 

4. Arbeitsphasen

Um die genannten Zielstellungen zu erreichen, wird die Arbeit in drei Phasen unterteilt. Diese Phasen sind nicht zeitlich begrenzt, sondern treten durch die anrechenbare Erfüllung in Wirkung.

4.1 Erste Phase: Es werden regelmäßig Turniere in jungen bzw. nicht aktiven Vereinen durchgeführt. Angestrebt werden vier Turniere im Jahr in den Regionen, die fern den Hochburgen liegen. Diese Turniere dienen weiterhin dem BLSA, sich in Gesprächen ein aktuelles Bild über die Vereinsarbeit und die sich daraus ergebenden Probleme zu machen. Wichtig ist hierbei das Vermeiden von Informationsdefiziten. Es werden jungen Vereinen Trainingshilfen von Freiwilligen aus aktiven Vereinen angeboten.

4.2 Zweite Phase: Im Norden und Süden werden regelmäßig Turniere größeren Charakters ins Leben gerufen, dafür müssen zwei Vereine gewonnen werden. Der BLSA bietet allen Vereinsmitgliedern die Möglichkeit, an Übungsleiterlehrgängen teilzunehmen.

4.3 Dritte Phase: Breitensportturniere sind ein fester Bestandteil im Wettkampfgeschehen des BLSA geworden. Die Vereine werden in die Lage versetzt, die Turniere eigenständig durchzuführen. Vereine mit regelmäßiger Nachwuchsarbeit beteiligen sich ohnehin an LRLT und stehen damit im aktiven Wettkampfbetrieb. Vordergründiges Ziel des Breitensports ist es, Personen jeden Alters und Geschlechts ein freudebetontes und vielseitiges Spielkonzept anzubieten. Es ist nicht Hauptziel leistungsspezifisch "nur" auf dem Gebiet des Nachwuchsbereiches hinzuarbeiten.

 

5. Weitere Aufgaben

5.1 Unterstützung der Fitnessinitiative des DSB mit den vier "MACH ES":

Mach es. Regelmäßig.
Mach es. Richtig.
Mach es. Mit Maß.
Mach es. Mit Spaß.

5.2 Wir unterstützen das Landesprojekt "Kooperation zwischen Schule und Verein", überall in den Orten, wo Badmintonabteilungen bestehen, sollte auch eine Arbeitsgemeinschaft Badminton an den dortigen Schulen bestehen.

5.3 Der Schulwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" hat auch für den Breitensport große Bedeutung. Er wird zentral geführt durch den Schulsportwart des BLSA und die Vereine konsultieren regelmäßig bei den verantwortlichen Sportlehrern der schulischen Einrichtungen.

5.4 Im BLSA-Terminkalender werden für jede laufende Saison die Breitensporttermine des Bundeslandes extra ausgewiesen.

5.5 Zu den bereits bestehenden und noch im Bau befindlichen Freizeit-Centern pflegen die Badmintonabteilungen eine regelmäßige Verbindung.

5.6 An den Studieneinrichtungen wird ein gesondertes Wettkampfsystem durch den Studentensport-Vorsitzenden aufrecht erhalten.

 

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